SC Bern

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SC Bern
Land Schweiz
Stadt Bern
Liga National League A NLA
Gegründet 1931
Geschichte -
Vereinsfarben
Stadion PostFinance Arena
Fassungsvermögen 17.131
Spitzname SCB
Stammverein -
Hauptgesellschafter -
Manager Sven Leuenberger
Hauptsponsor PostFinance
Spieleretat ca. 12,7 Mio.
Trainer Kari Jalonen
Kapitän Martin Plüss

Der SC Bern ist ein Schweizer Eishockeyverein aus der Bundeshauptstadt Bern. Der populäre Berner Stadtverein weist seit Jahren den höchsten Zuschauerzuspruch eines europäischen Teams auf und hatte in den letzten Jahren stets einen Zuschauerschnitt von über 15.000 in der PostFinance Arena. Der "SCB" gewann bisher dreizehn Mal die Schweizer Meisterschaft: 1959, 1965, 1974, 1975, 1977, 1979, 1989, 1991, 1992, 1997, 2004, 2010 und 2013. Dadurch ist er der zweiterfolgreichste Verein in der Geschichte des Schweizer Eishockeys nach Rekordmeister HC Davos. Derzeitiger Cheftrainer ist der Finne Antti Törmänen, als Sportchef und General Manager dient der langjährige SCB-Spieler Sven Leuenberger. Weiters fungiert Marc Lüthi als "Chief Executive Officer" (CEO).

Inhaltsverzeichnis

Clubhistorie

Der SC Bern wurde offiziell am 1. Januar 1931 gegründet. Zwei Jahre später zog der Verein ins Ka-We-De, welches damals als Heimstadion des Berner Stadtklubs verwendet wurde und heute als Kunsteisbahn und Freibad dient. Noch im gleichen Jahr bestritt der SCB sein erstes Heimspiel und stand dem Zürcher SC gegenüber. Der SCB war einer der Gründungsmitglieder der Nationalliga A zur Saison 1937/38. In den folgenden Jahren hielt sich der Verein in der höchsten Schweizer Liga, ohne besondere Erfolge zu erzielen. In der Saison 1955/56, in der die Berner den letzten Platz in der Nationalliga A belegten, verlor der Berner Stadtclub in der Relegation knapp gegen den EHC Basel-Rotweiss und musste in die Nationalliga B absteigen. Nur eine Saison später schaffte man den Wiederaufstieg in die NLA und wiederum ein Jahr später gewann der SCB seine erste Schweizer Meisterschaft. 1963 entschied sich das Berner Stimmvolk für den Bau eines neuen Stadions, das Eisstadion Allmend. Zwei Jahre später gewann der SC Bern zum zweiten Mal die Schweizer Meisterschaft. In der Saison 1966/67 musste der SCB erneut den Abstieg in die NLB hinnehmen. Dies war in derselben Zeit, als der Verein das neuerbaute Eisstadion Allmend in Betrieb nahm.

1969 gelang der Wiederaufstieg in die höchste Spielklasse und im selben Jahr wurde der Entscheid gefällt das Heimstadion des SCB mit einem Dach auszustatten. Nach einem erneuten Abstieg und dem darauf erfolgenden Wiederaufstieg konnte der Berner Stadtclub 1974 die dritte Meisterschaft feiern. Es folgten weitere Meistertitel in den Jahren 1975, 1977 und 1979. Der Verein hatte in den 70er-Jahren eine breite Fanbasis und erfreute sich zunehmender Beliebtheit, was sich an den hohen Zuschauerzahlen zeigte. So war das Eisstadion Allmend in der Saison 1971/72, als der SCB zum dritten Mal die NLB-Meisterschaft gewann und wieder in die NLA aufstieg, mit durchschnittlich 13.759 Zuschauern ausgelastet. Zu Beginn der 80er-Jahre konnte das hohe Leistungsniveau des vorhergehenden Jahrzehnts jedoch nicht gehalten werden und in der Saison 1981/82 musste der SC Bern schliesslich wieder in die Nationalliga B absteigen. In den nächsten vier Jahren verpasste der Verein auf sportlichen Weg den Wiederaufstieg in die höchste Spielklasse. Da der EHC Arosa aus freien Stücken in die dritthöchste Spielklasse abstieg, wurde der Stadtberner Verein "am grünen Tisch" in die höchste Liga eingestuft, obwohl er die Play-Off-Finalspiele um den Aufstieg gegen den EHC Chur verloren hatte.

In der Saison 1988/89 gewann der Verein zum siebten Mal die Meisterschaft. In der Finalserie gegen den HC Lugano setzte sich der SCB unter Cheftrainer Bill Gilligan mit 3:2-Siegen durch. Auch bei den Titelgewinnen 1991 und 1992 stand Gilligan als Headcoach beim SCB an der Bande. Während dieser Zeit stand der erfahrene kanadische NHL-Spieler Alan Haworth im Kader des SC Bern. Haworth und der Finne Reijo Ruotsalainen gewannen zwischen 1989 und 1992 drei Meisterschaften mit dem SCB. Nachdem beide den SC Bern verlassen hatten, war in den nächsten Jahren Endstation in den Playoff-Halbfinals und -finals. In der Saison 1996/97 gewann der Verein seinen mittlerweile 10. Schweizer Meistertitel. Für die langjährigen SCB-Spieler Sven Leuenberger und Renato Tosio war dies bereits die 4. Meisterschaft ihrer erfolgreichen Karriere. Beste ausländische Spieler waren damals die beiden Finnen Timo Jutila und Ville Siren sowie die Italo-Kanadier Gaetano Orlando und Bruno Zarrillo. Während dieser Zeit hatte sich die finanzielle Situation des Verein bereits merklich verschlechtert und dem SCB drohte der Konkurs. 1998 wurde der Verein in eine Aktiengesellschaft, unter dem Namen "SCB Eishockey AG", umgewandelt (entspricht einer Aktiengesellschaft nach schweizerischem Recht). Im Januar 1999 wurde der SC Bern von der Valora Holding AG übernommen. Dies hatte eine Verbesserung der finanziellen Situation zur Folge, wodurch der Konkurs verhindert werden konnte.

In den folgenden vier Jahren erreichte der Verein zwar stets die Play-Offs, zählte jedoch nicht zu den Titelkandidaten und kam nicht über die Play-Off-Halbfinals hinaus. In der Saison 2003/04 gewann der SCB unter Cheftrainer Kent Ruhnke mit einem Sieg in der Overtime der fünften Begegnung in den Play-Off-Finalspielen auswärts beim HC Lugano die 11. Schweizer Meisterschaft. Das Siegtor schoss der Stürmer Marc Weber. Grundsteine des Erfolges waren unter anderem Torwart Marco Bührer, die Abwehrreihe um Marc Leuenberger und Martin Steinegger sowie die Stürmer Ivo Rüthemann, Sébastien Bordeleau und Christian Dubé. Die Saison 2004/05 brachte dem Stadtberner Verein aufgrund des Lockouts in der National Hockey League zahlreiche prominente Ausländer in die Bundeshauptstadt, die meist kurzfristig die "Mutzen" verstärkten. Einige unter ihnen waren Daniel Brière, Dany Heatley, Marc Savard und Henrik Tallinder. Trotzdem verlief die Qualifikationsrunde für den SC Bern enttäuschend und Headcoach Alan Haworth wurde noch vor Weihnachten 2004 durch Alpo Suhonen ersetzt. Erst durch einen hohen Sieg im letzten Spiel der Qualifikationsrunde schaffte der Verein doch noch den Einzug in die Play-Offs. Nach einem Sieg in der ersten Runde gegen den HC Lugano verlor der SCB in den Play-Off-Halbfinals gegen den HC Davos. Die Popularität des SCB blieb ungebrochen, ein Schnitt von 15.621 Zuschauern war europaweit unerreicht.

In der folgenden Saison war der Stadtberner Verein als Qualifikationssieger einer der Favoriten für den Meistertitel. In den Viertelfinals unterlag er allerdings den Kloten Flyers. Nach der Saison 2005/06 wurde der langjährige Verteidiger Sven Leuenberger als Sportchef und General Manager installiert. Nachdem Alpo Suhonen entlassen wurde, nahm Leuenberger John Van Boxmeer als Headcoach unter Vertrag. Eine der vielversprechendsten Neuverpflichtungen war ausserdem der Kanadier Simon Gamache, der direkt in seiner ersten Saison beim SC Bern zum Topscorer der NLA avancierte. Nachdem die Berner die Qualifikation auf dem zweiten Platz beendet hatten, verloren sie in den Play-Off-Finalspielen äusserst knapp in 7 Spielen gegen den HC Davos und wurden Vizemeister. Das damals unter dem Namen "Bern Arena" stehende Heimstadion des SCB wurde ab August 2007 saniert. Während dieser Zeit erwarb die PostFinance die Namensrechte am Heimstadion des SC Bern für 10 Jahre. In der Saison 2007/08 erreichten die Berner mit 111 Punkten in der Qualifikation einen neuen Rekord. Dieser Erfolg wurde durch die starken Leistungen des Torhüters Marco Bührer ermöglicht, der den besten Gegentorschnitt der Liga hatte und über 93 Prozent der Schüsse hielt. Weitere Baumeister des Erfolges und Leistungsträger waren neben Christian Dubé, Sébastien Bordeleau, Christian Berglund auch Philippe Furrer und David Jobin. In den Play-Off-Viertelfinals war für die Berner Endstation, sie verloren in sechs Spielen gegen Fribourg-Gottéron.

Die Saison 2008/09 brachte dem SCB einen erneuten Zuschauerrekord. Es wurden durchschnittlich 16.200 Zuschauer in der PostFinance Arena gezählt. Obwohl der SC Bern erneut Qualifikationssieger wurde, genügten die sportlichen Leistungen jedoch nicht den relativ hohen Erwartungen. Der Berner Stadtverein schied erneut in den Play-Off-Viertelfinals aus. Diesmal unterlag der Verein in sechs Spielen dem EV Zug. Headcoach John Van Boxmeer wurde nur wenige Stunden nach dem letzten verlorenen Spiel gegen die Zuger gefeuert. Als Nachfolger wurde der Kanadier Larry Huras engagiert. Zum Saisonende beendeten die beiden NHL-Veteranen Keith Carney und Martin Gélinas ihre Karrieren, nachdem sie zuletzt noch für den SCB gespielt hatten. Ramzi Abid, Sébastien Bordeleau, Patrik Bärtschi und Marc Leuenberger erhielten keine neuen Verträge bei den Bernern. Wichtigste Neuverpflichtungen zur folgenden Saison waren dagegen der Slowake Lubos Bartecko sowie die beiden Kanadier Jean-Pierre Vigier und Brett McLean. In der Saison 2009/10 war der SCB zum dritten Mal in Folge das punktbeste Team der Qualifikationsrunde. Der Zuschauerzuspruch war trotz etwas tieferen Besucherschnitt gegenüber der letzten Saison europaweit weiterhin unerreicht. Diesmal konnten die Berner ihre Leistungen auch in den Play-Offs konservieren und erreichten nach zwei Sweeps in den Serien gegen den HC Lugano und die Kloten Flyers nach drei Jahren wieder die Play-Off-Finals.

In den Finalspielen standen die Berner dem HC Servette Genève gegenüber. Nachdem der SCB nach vier Spielen eine 3:1-Führung in der Serie herausgespielt hatte, verpasste er jedoch durch zwei Niederlagen in Folge den vorzeitigen Gewinn des Meistertitels. Das siebte und entscheidende Spiel der Serie wurde in der heimischen PostFinance Arena ausgetragen. Der SCB setzte sich mit 4:1 durch und gewann zum 12. Mal die Schweizer Meisterschaft. Torschützen für die Berner waren Etienne Froidevaux, David Jobin, Jean-Pierre Vigier und Pascal Berger. Zur Saison 2010/11 wurden Justin Krueger und Joel Kwiatkowski verpflichtet, um die Lücken in der Abwehr zu schliessen, nachdem Roman Josi und Philippe Rytz den Club verlassen hatten. Kurz vor Weihnachten 2010 gab Fribourg-Gottéron die Verpflichtung des langjährigen SCB-Spielers Christian Dubé bekannt, der im Sommer 2011 zu den Friburgern wechselt. Die Qualifikation verlief nicht ganz so erfolgreich wie in den letzten Jahren. Nachdem die Berner drei Mal in Serie punktbestes Team der Qualifikation waren, reichte es diesmal für den dritten Platz. Abermals stellte der Berner Stadtclub, zum mittlerweile 10. Mal in Folge, den höchsten Zuschauerschnitt in der Qualifikation eines europäischen Teams.

In den Play-Off-Viertelfinals wurden die SCL Tigers in vier Spielen besiegt. In der nächsten Runde lag der SCB gegen die Kloten Flyers bereits mit 0:3-Siegen in Rückstand, bevor er sich durch drei Siege in Folge herankämpfte und ein siebtes Spiel in der Kolping Arena erzwang. Diese Begegnung gewannen die Flyers mit 1:0 durch einen Treffer des Kanadiers Mark Bell, während Torwart Ronnie Rüeger mit einem Shutout das Ausscheiden der Berner besiegelte. Nach Saisonende kehrte Justin Krueger nach einer Saison beim SC Bern nach Nordamerika zurück, der Deutsch-Kanadier wurde von den Carolina Hurricanes mit einem Vertrag ausgestattet. Für den Angriff verpflichteten die Berner im April 2011 Byron Ritchie, um die Abgänge von Christian Dubé und Simon Gamache zu ersetzen.

Logos

Spieler

Vergangene Mannschaften

1958/59: Torhüter: René Kiener, Ernst Beyeler – Verteidiger: Kurt Nobs, Bruno Gerber, Alfred Lack, Beat Kuhn – Stürmer: Rolf Diethelm, Peter Stammbach, Bruce Hamilton (CAN), Peter Schmidt, Paul Messerli, Hermann Käser, Jürg Marti – Trainer: Ernst Wenger.

1964/65: Torhüter: René Kiener, Roland Buchser, René Sutter – Verteidiger: Kurt Nobs, Werner Künzi, Max Rüegg, Mario Pellegrini – Stürmer: Rolf Diethelm, Peter Stammbach, Peter Zurbriggen, Beat Kuhn, Roger Schmidt, Peter Schmidt, Hans Zurbriggen, Paul Messerli, Max Müller, Walter Haemmig, Ulrich Ochsenbein, Roland Dellsperger – Trainer: Ed Reigle (CAN).

1974/75: Torhüter: Jürg Jäggi, David Schiller – Verteidiger: Ueli Hofmann, Beat Kaufmann, Hansruedi Baumgartner, Hugo Leuenberger, Paul Pfamatter, Pascal Nigg – Stürmer: Renzo Holzer, Bruno Wittwer, Fritz Wyss, Urs Dolder, Jaroslav Krupicka (TCH), Roland Dellsperger, Herbert Messer, Paul-André Cadieux (CAN), Martial Racine, Bruno Zahnd, Riccardo Fuhrer, Claudio Zehnder – Trainer: Paul-André Cadieux (CAN).

1976/77: Torhüter: Jürg Jäggi, Pierre-Yves Eisenring – Verteidiger: Ueli Hofmann, Beat Kaufmann, Martial Racine, Hugo Leuenberger, Jean-Claude Locher, Pascal Nigg, Ladislav Benacka (TCH) – Stürmer: Paul-André Cadieux (CAN), Bruno Wittwer, Bruno Zahnd, Giovanni Conte, Serge Martel, Roland Dellsperger, Renzo Holzer, Riccardo Fuhrer, Fritz Wyss, Peter Ronner, Fredi Locher, Samuel Lappert, Rolf Mäusli, Jaroslav Krupicka (TCH), Urs Dolder – Trainer: Paul-André Cadieux (CAN).

1978/79: Torhüter: Jürg Jäggi, Roland Gerber, Daniel Hirt – Verteidiger: Ueli Hofmann, Beat Kaufmann, Jürg Bigler, Hugo Leuenberger, Ladislav Benacka (TCH), Andreas Gurtner – Stürmer: Bruno Zahnd, Riccardo Fuhrer, Roland Dellsperger, Lauri Mononen (FIN), Bruno Wittwer, Renzo Holzer, Samuel Lappert, Serge Martel, Bernhard Wist, Peter Ronner, Jürg Schneeberger, Rolf Mäusli, Jarmo Koivunen (FIN), Fritz Wyss – Trainer: Xaver Unsinn (GER).

1988/89: Torhüter: Renato Tosio, Martin Studer – Verteidiger: Reijo Ruotsalainen (FIN), Martin Rauch, Sven Leuenberger, Andreas Beutler, Daniel Rutschi, Remo Wyssen, André Künzi, Thomas Künzi – Stürmer: Peter Bärtschi, Alan Haworth (CAN), Adrian Hotz, Robert Martin (CAN), Pietro Cunti, Reto Dekumbis, Roberto Triulzi, Bat Nuspliger, Patrick Howald, Romeo Mattioni, Peter Vondal, Thomas Maurer, Martin Bützberger – Trainer: Bill Gilligan (USA).

1990/91: Torhüter: Renato Tosio, Matthias Maurer – Verteidiger: Reijo Ruotsalainen (FIN), Andreas Beutler, Thomas Künzi, Urs Hirschi, Sven Leuenberger, Martin Rauch, Daniel Rutschi – Stürmer: Pietro Cunti, Thomas Vrabec (SUI/TCH), Roberto Triulzi, Gregor Horak (SUI/TCH), Alan Haworth (CAN), Patrick Howald, Marco Hagmann, Gil Montandon, Peter Bärtschi, Bernhard Schümperli, Thomas Burillo, Markus Hirschi, Dale Krentz (CAN), Viktor Kormann – Trainer: Bill Gilligan (USA).

1991/92: Torhüter: Renato Tosio, Martin Bühler – Verteidiger: Raoul Baumgartner, Andreas Beutler, Jean-Michel Clavien, Thomas Künzi, Sven Leuenberger, Martin Rauch, Reijo Ruotsalainen (FIN), Daniel Rutschi – Stürmer: Peter Bärtschi, Thomas Burillo, Marco Hagmann, Alan Haworth (CAN), Patrick Howald, Markus Hirschi, Gregor Horak (SUI/TCH), Gil Montandon, Harry Rogenmoser, Bernhard Schümperli, Roberto Triulzi, Thomas Vrabec (SUI/TCH), Jiri Lala (TCH) – Trainer: Bill Gilligan (USA).

1996/97: Torhüter: Renato Tosio, Alex Reinhard – Verteidiger: Timo Jutila (FIN), Christian Langer (GER/SUI), Sven Leuenberger, Martin Rauch, Marco Schüpbach, Ville Sirén (FIN), Martin Steinegger, Gaétan Voisard, Markus von Allmen – Stürmer: René Friedli, Régis Fuchs, Patrick Howald, Vincent Léchenne, Lars Leuenberger, Daniel Marois (CAN), Trevor Meier (CAN/SUI), Gil Montandon, Stefan Moser, Michel Mouther, Gaetano Orlando (ITA/CAN), Thierry Paterlini, Roberto Triulzi, Bruno Zarillo (ITA/CAN) – Trainer: Brian Lefley (CAN).

2003/04: Torhüter: Marco Bührer, Marc Eichmann – Verteidiger: Philippe Furrer, Marc Gautschi, Beat Gerber, David Jobin, Sylvain Lefebvre (CAN), Marc Leuenberger, Dominic Meier, Waleri Schirjajew (UKR/SUI), Martin Steinegger, Rolf Ziegler – Stürmer: Sébastien Bordeleau (CAN/FRA), Cédric Botter, Alex Chatelain, Luca Cereda, Christian Dubé (CAN), Vjeran Ivankovic (CRO/SUI), Patrik Juhlin (SWE), Marco Käser, Caryl Neuenschwander, André Rötheli, Ivo Rüthemann, Yves Sarault (CAN), Rolf Schrepfer, Stefan Tschannen, Marc Weber, Philippe Wetzel, Thomas Ziegler – Trainer: Kent Ruhnke (CAN).

2009/10: Torhüter: Marco Bührer, Olivier Gigon – Verteidiger: Beat Gerber, Martin Stettler, Dominic Meier, Philippe Furrer, David Jobin, Travis Roche (CAN), Philipp Rytz, Roman Josi, Andreas Hänni, Kevin Fey – Stürmer: Simon Gamache (CAN), Jean-Pierre Vigier (CAN), Daniel Meier, Etienne Froidevaux, Caryl Neuenschwander, Trevor Meier (CAN/SUI), Marc Reichert, Martin Plüss, Ivo Rüthemann, Thomas Ziegler, Alex Chatelain, Pascal Berger, Christian Dubé (CAN), Tristan Scherwey, Lee Goren (CAN), Brett McLean (CAN), Roland Gerber – Trainer: Larry Huras (CAN).


Trikots

Champions Hockey League 2008/09

Rekorde

Zuschauerschnitt

Saison Schnitt
1958/59 7.857
1964/65 7.711
1971/72 13.759
1979/80 14.595
2004/05 15.621
2005/06 15.917
2006/07 15.815
2008/09 16.200
2009/10 15.709
2010/11 15.856

Rund um das Team

Nicht mehr vergebene Trikotnummern

Der SC Bern stellt relativ restriktive Kriterien an Spielern, um deren Trikotnummern zu sperren und sie unters Hallendach zu hängen. Von Vereinsseite werden folgende fixe Kriterien vorgegeben:

1. SCB erster Profi-Club. 2. SCB letzter Profi-Club. 3. 50 Länderspiele. 4. 2 Meistertitel. 5. 10 Jahre beim SCB.

Vier der fünf Kriterien müssen erfüllt sein.

René Kiener
(Tor, 1955–1973)
Der Torwart spielte während seiner gesamten 18-jährigen Karriere für den SC Bern und gewann mit den "Mutzen" während dieser Zeit zwei Mal, 1959 und 1965, die Schweizer Meisterschaft. Kiener war auch langjähriger Nationalspieler.
Peter Stammbach
(Sturm, 1953–1967, 1971–1973)
Der gebürtige Berner Peter Stammbach spielte ab 1949 in der Juniorenabteilung des SC Bern, bevor er vier Jahre später den Sprung in die erste Mannschaft schaffte. Er spielte auf der Position des Center und zeitweise in einer Reihe mit Rolf Diethelm und Bruce Hamilton. 1959 und 1965 gewann er mit dem SCB die Schweizer Meisterschaft.
Martin Rauch
(Verteidigung, 1982–2000)
Der Berner spielte die meiste Zeit seiner langen und erfolgreichen Karriere beim SC Bern, mit dem er 1989, 1991, 1992 und 1997 die Schweizer Meisterschaft gewann. Noch während seiner aktiven Karriere sperrte der SCB seine Rückennummer 7. Erst im Alter von 45 Jahren, nach Abschluss der Saison 2010/11, beendete der Verteidiger seine Karriere. Zuletzt hatte er für den HC Ajoie in der National League B gespielt. Mit 1310 Spielen in den beiden höchsten Schweizer Ligen ist er der Rekordspieler.
Roland Dellsperger
(Sturm, 1964–1982)
Dellsperger verbrachte seine gesamte Profikarriere von 1964 bis 1982 beim SC Bern. Mit den "Mutzen" gewann der Stürmer 1965, 1974, 1975, 1977 und 1979 die Schweizer Meisterschaft.
Sven Leuenberger
(Verteidigung, 1988–1992, 1994–2003)
Auch der Defensivspieler Sven Leuenberger erlebte eine erfolgreiche Karriere beim SCB und gewann mit den Bernern vier Meistertitel: 1989, 1991, 1992 und 1997. Der langjährige Nationalspieler fungiert seit 2006 als Sportchef und General Manager beim SC Bern.
Renzo Holzer
(Sturm, 1968–1982)
Der linke Flügelspieler war Teil der erfolgreichen SCB-Mannschaft der 70er-Jahre, die vier Mal (1974, 1975, 1977 und 1979) die Schweizer Meisterschaft gewann. Insgesamt brachte es der 54-fache Internationale zu 845 NLA-Spielen.
Patrick Howald
(Sturm, 1986–1992, 1994–2001)
Der Berner Flügelstürmer und 119-fache Internationale Patrick Howald gewann seine vier Schweizer Meisterschaften in der Zeit von 1989 bis 1997, gemeinsam mit Spielern wie Martin Rauch, Sven Leuenberger und Renato Tosio.
Renato Tosio
(Tor, 1987–2001)
"Toto" begann seine Karriere beim EHC Chur, bevor der Torwart 1987 in die Hauptstadt zum SCB wechselte. Den Bernern blieb er bis zu seinem Karriereende treu und konnte während dieser Zeit vier Mal die Schweizer Meisterschaft gewinnen. Für den SC Bern absolvierte er 632 NLA-Spiele in Folge.

Weitere bedeutende ehemalige Spieler

Cheerleader

Seit 1996 bestehen die "SCB Cheerleader", eine Gruppe junger Frauen die bei jedem Heimspiel des Berner Stadtclubs für Performance und Stimmung sorgt. Diese Gruppe erhielt den Namen "Grand Casino Cheers". In den letzten Jahren nahmen sie mehrfach an der Schweizer Cheerleading Meisterschaft teil.

Zeitschriften

Es existieren mehrere offizielle Zeitschriften, in der Schweiz spricht man üblich von Magazinen, die vom SCB regelmässig herausgegeben werden. SPIRIT, ein viermal jährlich erscheinendes Club-Magazin, informiert über die Hintergründe des Berner Stadtclubs und gibt Einblick in eher unbekannte Sphären. Es werden regelmässig neben Informationen zu Spielern unter anderem auch sogenannte "SCB-Legenden" unter die Lupe genommen, der neuverpflichtete Ausländer vorgestellt oder eine Spielerfrau interviewt. Ausserdem besteht INSIDER, das Business Magazin des SC Bern, welches eher Einblick in die geschäftlichen Belange und die sportlichen Zielsetzungen des SCB gibt, dieses erscheint sieben Mal jährlich. Ein weiteres Printmedium des Berner Stadtclubs ist das "Matchnews tonight", ein Heimspiel-Magazin, das bei jedem Heimspiel des SCB herausgegeben wird und vor allem die sportlichen Aspekte beleuchtet und einen kurzen Einblick in den Kader bietet.

Finanzen

Seitdem der SC Bern kurz vor der Jahrtausendwende vor dem Konkurs stand, hat sich mittlerweile in vieler Hinsicht die finanzielle Situation zum positiven verändert. Seither wurde der Umsatz um ein vielfaches erhöht, was nicht nur an den hohen Zuschauerinteresse oder der sportlichen Lage begründet liegt, sondern vielmehr übernahm der Verein nach und nach die Gastronomiebetriebe im Stadion und die Einnahmen aus Marketing und Gastronomie stiegen innerhalb weniger Jahre sprunghaft an. Es wurden rund 400 Vollzeitstellen geschaffen. Die "Sportgastro AG" generiert mittlerweile weit mehr Einnahmen als die Ticketverkäufe.

Sponsoren und Partner

Derzeitiger Hauptsponsor des SC Bern ist die PostFinance. Zuvor war der Fahrzeughersteller Peugeot während 20 Jahren bis zum Ende der Saison 2009/10 der Hauptsponsor des Berner Stadtclubs gewesen. Peugeot ist mittlerweile einer der sogenannten "Goldsponsoren", gemeinsam mit dem Berner Einkaufs- und Freizeitzentrum Westside, dem Energie- und Wasserversorgungs-Unternehmen ewb (Energie Wasser Bern) und die Brauerei Feldschlösschen. Silbersponsoren sind unter anderem Fisherman’s Friend und Coca-Cola. Als Partner dienen dem SCB unter anderem das Detailhandelsunternehmen Coop, das Finanzdienstleistungs-Unternehmen Credit Suisse, die Versicherungsgesellschaft Die Mobiliar, die Berner Zeitung, das Telekommunikations-Unternehmen Swisscom und die Schweizer Grossbank UBS.

Literatur

  • Das Phänomen SCB (von Sportjournalist und Medienchef des SCB Christian Dick)

Für Fans

Fanseiten

Fanclubs

Seit der Saison 2006/07 existieren die OFC's, die "Offiziellen Fanclubs" des SC Bern. Zwischen den OFC's und dem Verein besteht eine spezielle Vereinbarung, die sowohl für die Anhänger als auch den Berner Stadtclub einen Nutzen entfalten soll. Fanclubs mit diesem Status erhalten seitens des Clubs diverse Begünstigungen wie unter anderem Stehplatzabonnement und jährliches Event mit der Profimannschaft des SCB.

SCB Shop

Für Fans und Interessierte bietet sich die Möglichkeit unter "www.scbshop.ch" Artikel rund um den SCB zu erwerben. Neben üblichen Utensilien wie z.B. Wimpeln und Fahnen stehen unter anderem auch Badetücher, Handschuhe, Tassen, T-Shirts, Jacken, Sporttaschen und Trikots zum Kauf bereit. Weiters findet auch der Fan auch etwas "speziellere" Dinge im Shop wie z.B. das "Geschenkset", welches aus einem Autogrammkartenset, Mannschaftsposter, Schal, Cap und Puck besteht. Auch Literatur wird angeboten: Sportjournalist Christian Dick bietet im Buch "Das Phänomen SCB" einen Rückblick auf die Zeit von 1997 bis 2006, als der SCB vom "fast Konkurs" zurück an die Spitze des Schweizer Eishockeys zurückkehrte.

News

Neben "SMS NEWS", bei dem der Abonnierte kostenpflichtig regelmässig aktuelle Neuigkeiten aus der Welt des SCB aufs Handy erhält, indem er eine SMS mit dem Inhalt "START SCB" an die Kurznummer 939 sendet, existiert auch ein kostenloser wöchentlicher Newsletter, der frische Informationen per E-Mail anbietet. Weiters veröffentlicht der Verein unter "SCB Woche" einen Terminkalender, der über Testspiele, Events und weiteren Anlässen informiert.

Anschrift

Geschäftsstelle:
SCB Eishockey AG / SCB Future AG
Mingerstrasse 12B
3014 Bern

Tel.: 031 336 80 80 Fax: 031 333 10 09

Weblinks





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