Gefährliche Ausrüstung

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REGEL 128 - GEFÄHRLICHE AUSRÜSTUNG
DEFINITION: Schoner und Schutzausrüstung, die aus Material bestehen, welches eine Verletzung verursachen kann, werden als gefährlich beurteilt. Deren Verwendung ist strikt verboten.
I. Ein Schiedsrichter kann jegliche Schutzausrüstung verbieten, wenn er meint, dass sie eine Verletzung verursachen könnte.
II. Nehmen Spieler eines Teams mit unzulässiger Ausrüstung am Spiel teil, wird das Team vom Schiedsrichter zuerst verwarnt. Versäumt es das Team, nach der Verwarnung die Ausrüstung anzupassen, zu ersetzen oder sicher zu machen, wie vom Schiedsrichter angeordnet, wird bei weiterem Verstoß gegen diese Regel gegen jeden Spieler dieses Teams eine Disziplinarstrafe ausgesprochen.
III. Stuft der Schiedsrichter den Stock eines Feldspielers als gefährlich ein, muss dieser Stock aus dem Spiel entfernt werden, ohne dass eine Strafe ausgesprochen wird. Sollte der Feldspieler diesen Stock später wieder benutzen, erhält er eine Disziplinarstrafe.
IV. Der Schiedsrichter kann von einem Spieler verlangen, dass dieser jegliches persönliches Zubehör entfernt, welches als gefährlich angesehen wird. Sollte dieses persönliche Zubehör schwierig zu entfernen sein, muss es der Spieler mit Klebeband umwickeln oder es unter dem Trikot tragen, sodass es nicht länger gefährlich ist. Der Spieler muss das Eis verlassen. Eine Verwarnung wird ausgesprochen. Versäumt es das Team der Verwarnung nachzukommen, wird bei weiterem Verstoß gegen diese Regel gegen jeden Spieler dieses Teams eine Disziplinarstrafe ausgesprochen.
V. Gefährliche Ausrüstung sind auch gerissene oder beschädigte Gitter oder Visiere. Gleichwohl ist es einem Spieler erlaubt, damit bis zum nächsten Unterbruch weiterzuspielen. Das Nichtbeachten dieser Regel hat eine Verwarnung durch den Schiedsrichter zur Folge und danach jeweils eine Diziplinarstrafe.


Quelle: www.iihf.com





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