Gebrochener Stock - Spielen mit - Ersatz

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REGEL 120 - GEBROCHENER STOCK - SPIELEN MIT - ERSATZ
DEFINTION: Ein Stock, der nicht ganz intakt ist, ein gebrochenes Stockblatt oder einen gebrochenen Schaft aufweist oder, der nicht mehr als Ganzes existiert, wird als gebrochen und gilt entsprechend als nicht regelkonform.
I. Ein Spieler muss einen gebrochenen Stock sofort fallen lassen. Falls er sich mit einem gebrochenen Stock weiter am Spiel beteiligt, erhält eine Kleine Strafe.
II. Ein Feldspieler, der im laufenden Spiel einen Torhüterstock benutzt, erhält eine Kleine Strafe.
III. Einem Spieler, dessen Stock gebrochen ist, ist es nicht erlaubt, einen Stock zu erhalten, der ihm entweder von der Spielerbank oder einem Zuschauer zugeworfen wird, jedoch darf er einen Stock von einem Mitspieler auf dem Eis erhalten, ohne dass er zur Spielerbank laufen muss, um sich einen neuen zu verschaffen. Solch ein Wechsel muss von Hand zu Hand erfolgen. Ein Mitspieler, der ihm einen Stock zuwirft, zuschleudert, zuschiebt oder zuschießt erhält eine Kleine Strafe.
IV. Die Regel 120 III schließt auch Situationen ein, in welchen ein Spieler einen intakten Stock aus der Hand verloren hat und ein Mitspieler versucht diesen ihm wieder zuzuspielen.
V. Zu keiner Zeit ist es einem Feldspieler erlaubt, einen Stock eines Gegenspielers zu fassen: (1) von einem Gegenspieler auf dem Eis, der entweder den Stock hält oder ihn fallen gelassen hat; (2) von einem Gegenspieler, der auf seiner Spielerbank ist; (3) aus dem Stockständer der gegnerischen Spielerbank. Jeder Verstoß gegen diese Regel wird mit einer Kleinen Strafe bestraft.
VI. Ein Feldspieler, der einen Ersatzstock für einen Feldspieler oder für den Torhüter bei sich führt und sich am Spiel beteiligt, erhält eine Kleine Strafe.
VII. Wenn ein Feldspieler, dessen Stock gebrochen ist, während des laufenden Spiels einen Stock von einem Mitspieler von der Strafbank erhält, wird gegen den Spieler, der den Stock erhält, eine Kleine Strafe ausgesprochen.
Ein Feldspieler, der keinen Spielerstock in seinen Händen hält, darf trotzdem am Spiel teilnehmen.


Quelle: www.iihf.com





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