2015-11-22 Düsseldorfer EG vs. Grizzlys Wolfsburg 0:3 (0:0/0:1/0:2)

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Statistik

Düsseldorfer EG vs. Grizzlys Wolfsburg
DEL 20. Spieltag - 22.11.2015 - 18:30 Uhr - ISS Dome
vs.
0:3 (0:0/0:1/0:2)
Tore 1. Drittel
keine Tore
Tore 2. Drittel
Grizzlys Wolfsburg Tor:Lubor Dibelka, Assists:Jeff Likens 35:28
Tore 3. Drittel
Grizzlys Wolfsburg Tor:Jeff Likens, Assists:Fabio Pfohl, Mark Voakes (Überzahltor) 42:14
Grizzlys Wolfsburg Tor:Robbie Bina, Assists:Fabio Pfohl, Mark Voakes (Überzahltor) 49:07
Verlängerung/Penaltyschießen
-


Strafen 1. Drittel
Grizzlys Wolfsburg - Armin Wurm - (Stock-Check) 2 Min. - 4:01
Düsseldorfer EG - Ken Andre Olimb - (Beinstellen) 2 Min. - 9:02
Strafen 2. Drittel
Grizzlys Wolfsburg - Gerrit Fauser - (Check gegen Kopf & Nacken) 5 Min. - 20:20
Grizzlys Wolfsburg - Gerrit Fauser - (Spieldauerdisziplinarstrafe) 20 Min. - 20:20
Düsseldorfer EG - Alexander Preibisch - (Hoher Stock) 2 Min. - 26:42
Grizzlys Wolfsburg - Robbie Bina - (Stock-Check) 2 Min. - 36:04
Strafen 3. Drittel
Düsseldorfer EG - Daniel Kreutzer - (Check mit dem Knie) 2 Min. - 41:37
Grizzlys Wolfsburg - Jimmy Sharrow - (Halten) 2 Min. - 43:19
Düsseldorfer EG - Alexander Preibisch - (Beschimpfung von Offiziellen) 2 Min. - 48:11
Strafen Verlängerung
-


Spielzusammenfassung
Teams
Strafminuten 8 31
Schüsse 24 28
Bullys 24 (43%) 32 (57%)
Powerplay 0-4 2-4
Penalty Killing 50,0% 100%
Schiedsrichter Daniel Piechaczek , Florian Zehetleitner
Linesmen Denis Nimako , Lars Müller
Zuschauer 5.652


Spielbericht

Ohne Tore keine Punkte: 0:3 gegen Wolfsburg!
Nach dem erfreulichen Straßenbahnderbysieg am vergangenen Freitag in Krefeld bot sich für unsere DEG heute die Chance, das Wochenende gegen die Grizzlys Wolfsburg zu veredeln und eines der so begehrten Sechs-Punkte-Wochenenden hinzulegen. Doch die Gäste aus der VW-Stadt standen kompakt und die DEG litt an Abschlussschwäche, so dass die 5652 Zuschauer im ISS DOME eine 0:3-Niederlage (0:0; 0:1; 0:2) mitansehen mussten.
Es gibt sie in jeder Sportart: diese Spiele, die nicht so wirklich in die Gänge kommen wollen und beide Mannschaften zunächst nicht wirklich das abrufen können, zu dem sie eigentlich in der Lage sind. Diese Beschreibung passt ziemlich gut auf den ersten Spielabschnitt der Partie. Man kann nicht behaupten, Grizzlys und DEG hätten sich keine Mühe gegeben, aber die Begegnung war zerfahren und viele nennenswerte Chancen gab es auf beiden Seiten nicht zu verzeichnen. Mal auf der einen Seite Rob Collins (5.), mal auf der anderen Jeff Likens (10.), doch alles nicht wirklich problematisch für Niederberger und Brückmann zwischen den vier Pfosten. Für den einzigen Zungenschnalzer des Drittels sorgte Alex Preibisch mit einem schönen Trick – jenseits des Atlantiks gerne als Spin-O-Rama bezeichnet – doch seine folgende scharfe Hereingabe verpasste der herangeeilte Marcel Brandt leider knapp. Folglich ein dem Spielverlauf absolut entsprechendes 0:0 nach 20 Minuten.
Kurz nach Wiederbeginn dann eine Spieldauerstrafe gegen Gäste-Stürmer Gerrit Fauser. Er hatte Bernhard Ebner einen Check verpasst, den die Schiedsrichter als Check gegen Kopf und Nacken ahndeten. Die DEG mühte sich und versuchte aus der längeren numerischen Überlegenheit Kapital zu schlagen. Für die gefährlichste Szene zeichnete Rob Collins verantwortlich. Sein Schlenzer von der blauen Linie wurde mehrmals abgefälscht und konnte von Brückmann nur mit Mühe entschärft werden (23.). Doch Wolfsburg machte es gut in Unterzahl und stellte viel Pass- und Schusswege zu. Kaum wieder komplett, konnte Mark Voakes alleine auf Niederberger zufahren, der aber mit seinem schneeweißen Schoner rechtzeitig zur Stelle war. Zwischenzeitlich beschlich einen das Gefühl, dass hier wohl keiner mehr treffen und wenn überhaupt dann mit einem dreckigen Tor. So kam es dann auch. Irgendwie tankte sich die orangene Sturmformation durch und Lubor Dibelka sah sich von Vincenz Mayer bedient und hielt einfach mal drauf. Niederberger war zwar irgendwie dran, aber leider nicht dran genug: 0:1 für die Gäste (36.). DEG-Coach Christof Kreutzer not amused, weil er im Vorfeld eine Abseitsstellung gesehen hatte, doch seine Beschwerde war vergeblich. Die Schiedsrichter erkannten auf Tor.
Mit Schwung und Elan kamen die Hausherren zurück aufs Eis, um das Spiel im Schlussabschnitt doch noch zu drehen. Doch als Daniel Kreutzer wegen eines Knie-Checks in der Kühlbox weilte, machten die Grizzlys kurzen Prozess und markierten mit einem schönen Powerplay-Treffer die Vorentscheidung. Voakes und Pfohl passten sich und den zum Abzug bereitstehenden Likens frei und der knallte das Spielgerät in die Maschen. Keine Chance für Niederberger (43.). Auch das nächste Powerplay nutzten die Gäste durch Robbie Bina (50.). Nun war die Luft raus und die Partie gelaufen. Wolfsburg gewann wegen der besseren Chancenverwertung letztlich verdient. Bei den Rot-Gelben muss dringend der Offensivknoten platzen, dann hätte man das heutige Spiel auch siegreich gestalten können.
Trainer Christof Kreutzer appellierte nach dem Spiel an alle Beteiligten, weiter hart und wenn es sein muss noch härter für den Erfolg zu arbeiten. „Wenn es mal nicht klappt, dann müssen die Spieler einen Schritt mehr machen, ich muss eine Ansage mehr machen und die Fans müssen ein Lied mehr singen. Nur gemeinsam können wir Erfolg haben.“
Veröffentlicht am 22. November 2015
Quelle:www.deg-eishockey.de


3:0! Grizzlys-Sieg in Düsseldorf
Auswärtssieg in Düsseldorf! Die Grizzlys haben nach der Niederlage am Freitag eine starke Reaktion gezeigt. Zwei Tage später gewannen die Niedersachsen glatt mit 3:0 (0:0, 1:0, 2:0) bei der Düsseldorfer EG. Lubor Dibelka hatte den Führungtreffer erzielt. Jeff Likens und Robbie Bina sorten jeweils im Powerplay für die Treffer zwei und drei.
Personal: Den Grizzlys fehlten mit Brent Aubin (Oberkörperverletzung) und Christoph Höhenleitner (Jochbeinbruch) zwei Spieler. Sergej Stas stand hingegen nicht im Kader. Das Tor hütete Nationalkeeper Felix Brückmann.
Aufgrund des Totensonntags begann die Partie erst um 18.30 Uhr. Beide Mannschaften gingen die Partie mit eher gemächlichem Tempo an. Die DEG hatte in der Anfangsphase eine Überzahlsituation, fand gegen die defensiv gut organisierten Grizzlys jedoch kein Mittel, um zum Torerfolg zu kommen. In einem chancenarmen und ausgeglichenen Anfangsdrittel hatte Fabio Pfohl (20. Spielminute) noch die beste Grizzlys-Chance.
Dibelka macht's
Der Mittelabschnitt begann direkt mit einem Aufreger und hatte damit mehr zu bieten, als die 20 vorangegangenen Minuten. Gerrit Fauser (21.) erwischte Bernhard Ebner unglücklich an Schulter und Kopf und kassierte dafür eine Spieldauerstrafe. Das fünfminütige Powerplay der Düsseldorfer wurde aber erneut von den weiterhin stark verteidigenden Niedersachsen zunichtegemacht. Kurz nachdem die Grizzlys wieder komplett waren, lief Mark Voakes (27.) allein auf DEG-Goalie Niederberger zu. Anders als am Freitag scheiterte der Angreifer dieses Mal jedoch. Nach weiteren Chancen durch Tyson Mulock (29.) und Daniel Widing (32.) war es dann Lubor Dibelka (36.), der die Scheibe endlich über die Linie und die Grizzlys in Führung bringen konnte.
Effektives Powerplay
Die Niedersachsen setzten ihre konzentrierte Leistung im Schlussabschnitt fort. Die starke Defensivarbeit ließ die wenigen Düsseldorfer Angriffe allesamt verpuffen. Im bis dato dritten Powerplayspiel sorgte Jeff Likens (43.) dann für den zweiten Treffer. Die Entscheidung erzielte kurz darauf Verteidigerpartner Robbie Bina (50.) - ebenfalls bei Fünf gegen Vier auf dem Eis. Das zuletzt eher harmlose Überzahlspiel funktionierte an diesem Abend nahezu perfekt. In der Folge versuchte die DEG, zumindest zum Ehrentreffer zu kommen. Aber die Grizzlys um den sehr sicher und aufmerksam agierenden Felix Brückmann ließen keinen Gegentreffer zu und sicherten sich letztlich verdient drei Punkte in Düsseldorf.
"Wir haben heute über 60 Minuten konzentriertes Eishockey gespielt und über weite Strecken das gemacht, was wir uns vorgenommen haben. Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung. Wir freuen uns über diese wichtigen drei Punkte, müssen aber nun am Freitag nachlegen", so Cheftrainer Pavel Gross.
Veröffentlicht am 22. November 2015
Quelle:www.grizzlys.de





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