2013-12-01 Krefeld Pinguine vs. Thomas Sabo Ice Tigers 3:7 (1:3/1:1/1:3)

Aus Eishockeypedia

Wechseln zu: Navigation, Suche

Statistik

Krefeld Pinguine vs. Thomas Sabo Ice Tigers
DEL 24. Spieltag - 01.12.2013 - 16:30 Uhr - KönigPALAST Krefeld
vs.
3:7 (1:3/1:1/1:3)
Tore 1. Drittel
Thomas Sabo Ice Tigers Tor:Jason Jaspers, Assists:Yasin Ehliz, Marco Pfleger 10:16
Thomas Sabo Ice Tigers Tor:Brett Festerling, Assists:Jason Jaspers, Evan Kaufmann (Überzahltor) 15:23
Thomas Sabo Ice Tigers Tor:Patrick Reimer, Assists:Steven Reinprecht, Fredrik Eriksson 15:55
Krefeld Pinguine Tor:Andreas Driendl, Assists:Boris Blank (Überzahltor) 19:57
Tore 2. Drittel
Thomas Sabo Ice Tigers Tor:Tim Schüle, Assists:Connor James, Evan Kaufmann 21:18
Krefeld Pinguine Tor:Josh Meyers, Assists:(ohne Assists) (Überzahltor) 37:30
Tore 3. Drittel
Thomas Sabo Ice Tigers Tor:Patrick Reimer, Assists:Yasin Ehliz, Jame Pollock 45:55
Thomas Sabo Ice Tigers Tor:Jason Jaspers, Assists:Jame Pollock, David Printz 48:19
Thomas Sabo Ice Tigers Tor:Jame Pollock, Assists:Evan Kaufmann, Connor James (Überzahltor) 50:07
Krefeld Pinguine Tor:Daniel Pietta, Assists:István Sofron 59:53
Verlängerung/Penaltyschießen
-


Strafen 1. Drittel
Thomas Sabo Ice Tigers - David Printz - (Behinderung) 2 Min. - 1:13
Thomas Sabo Ice Tigers - Brett Festerling - (Stock-Check) 2 Min. - 6:22
Krefeld Pinguine - Kevin Clark - (Stock-Check) 2 Min. - 14:02
Thomas Sabo Ice Tigers - Ryan Caldwell - (Halten) 2 Min. - 19:45
Strafen 2. Drittel
Thomas Sabo Ice Tigers - Fredrik Eriksson - (Stockschlag) 2 Min. - 25:56
Thomas Sabo Ice Tigers - Steven Rupprich - (Behinderung) 2 Min. - 37:02
Strafen 3. Drittel
Krefeld Pinguine - Martin Schymainski - (Beinstellen) 2 Min. - 49:12
Strafen Verlängerung
-


Spielzusammenfassung
Teams
Strafminuten 4 10
Schüsse 23 27
Bullys 29 (45%) 35 (55%)
Powerplay 2-5 2-2
Penalty Killing 0% 60,0%
Schiedsrichter Sven Fischer , Willi Schimm
Linesmen Lars Müller , Jürgen Schulz
Zuschauer 4.736


Spielbericht

3:7 (1:3, 1:1; 1:3) gegen Nürnberg – Siegesserie der Pinguine gerissen
Nach dem überragenden Sieg in Mannheim vom Freitag stand für die Krefeld Pinguine am heutigen Sonntagnachmittag gleich das nächste Topspiel an.
Die zweitplatzierten Schwarz-Gelben nämlich empfingen die auf Rang 4 liegenden Thomas Sabo Ice Tigers aus Nürnberg im heimischen KönigPALAST. Die Gäste waren vor 4.736 Zuschauern an der Westparkstraße auf Revanche aus, hatten doch die Pinguine ihnen nach ihrem DEL-Startrekord die erste Heimniederlage beigebracht und den Lauf des Teams gestoppt. Auch für Sinan Akdag war es ein Spiel mit zusätzlicher Motivation, hatte er doch bei besagter Partie in Nürnberg Mitte Oktober bei einem hohen Stock einen Kieferbruch und den Verlust von 5 Zähnen erlitten. Beide Teams gingen ersatzgeschwächt ins Rennen. Auf Seiten der Gäste fehlten Stastny, Buzas, Lindlbauer, Nowak und Weiman. Die Pinguine mussten Vasiljevs, Fischer, Voakes, Orendorz und Robar ersetzen. Im Tor startete man nach zuletzt 5 Siegen in Serie mit nur 7 Gegentoren erneut mit Lukas Lang. Nürnberg setzte auf Andreas Jenike. Die Adduono-Truppe war natürlich bestrebt, mit einem weiteren Heimsieg weiter Anschluss nach Oben zu halten und Rang 2 zu zementieren. Vor der Partie waren beide Eiskunstlaufvereine auf dem Eis, um mit einer roten Schleife auf den Welt-AIDS-Tag aufmerksam zu machen. Anlässlich des Welt-AIDS-Tages bot die AIDS-Hilfe Krefeld e.V. ein Mannschaftsposter im Sonderformat zum Preis von 4 EUR an.
Gut eine Minute war absolviert, da mussten die Gäste erstmals in Unterzahl antreten. Printz hatte Clark gefoult. Die Pinguine legten ein starkes Überzahlspiel hin und hatten mehrere gute Gelegenheiten – die beste durch einen Schuss von Clark aus zentraler Position – doch noch wollte die Scheibe nicht über die Linie. Ansonsten sahen die Zuschauer in der Anfangsphase ein verteiltes Spiel mit hoher Intensität, aber ohne die ganz klaren Torchancen. In der 7. Minute holte die vierte Reihe in Persona Kretschmann die zweite Überzahl heraus, als er Festerling zu einem Stockcheck zwang. 11 Sekunden waren absolviert, da zimmerte Courchaine die Scheibe ins Netz, die Schiedsrichter aber zogen den Videobeweis zu Rate und verwehrten dem Treffer wegen Torraumabseits' die Anerkennung. Als Sekunden später Clark einer frei liegenden Scheibe hinterher gehen wollte und gehakt wurde, ohne dass eine weitere Strafzeit gegeben wurde, kochte die Halle endgültig. Die Gäste aber blieben cool und legten in der 11. Minute einen schulmäßigen Konter hin. Jaspers wurde ganz frei gespielt und ließ Lang im Alleingang keine Abwehrchance. Nur Sekunden später war es plötzlich Reinprecht, der nach einem Bully allein vor Lang auftauchte, doch der blieb ruhig und parierte den Schuss des Gäste-Topscoreres ebenso, wie den unmittelbaren Nachschuss. Eine Minute später tauchten dann wieder die Pinguine gefährlich in der Offensive auf. Sofron legte perfekt für Driendl auf, doch als dieser abzog war in letzter Sekunde der Schläger eines Verteidigers dazwischen. Die Pinguine machten jetzt Druck und hatten innerhalb kurzer Zeit weitere Chancen durch Pietta, Méthot und Sonnenburg. Doch dann bekam Clark nach einem Zweikampf vor dem Tor die erste Strafzeit der Gastgeber. Die Pinguine spielten sehr aggressiv in Unterzahl, doch plötzlich stand dennoch Festerling frei und setzte einen Direktschuss genau in den Winkel. Die Pinguine wirkten jetzt geschockt und gaben im nächsten Wechsel gleich zwei Schusschancen ab, doch Lang war zur Stelle. Sekunden später allerdings war er machtlos, als Reimer sich hinter dem Tor die Scheibe erkämpfte und ihn mit aller Cleverness am kurzen Eck überwand. Die Pinguine konnten sich in der Folge befreien und spielten einige Gelegenheiten heraus, doch in der 20. Minute wieder einer dieser brandgefährlichen Konter und plötzlich stand Krüger allein vor Lang, der aber parierte. Im Gegenzug drehte Blank Caldwell ein und wollte gerade quer legen, als der Verteidiger ihn foulte. Wieder Blank ging in der folgenden Überzahl schnell ins Drittel, zog ab und der Abpraller sprang Driendl genau auf den Schläger. Der verwandelte 3 Sekunden vor der Pause zum 1:3 in den Winkel.
In Abschnitt 2 war gerade gut eine Minute absolviert, da kam plötzlich Schüle frei zum Schuss und ließ Lukas Lang mit einem Schuss ins lange Eck erneut keine Abwehrchance. Die Trainer reagierten jetzt und brachten Duba für den glücklosen Keeper, der trotz guter Paraden wenig ausrichten konnte. Die Pinguine versuchten jetzt, den Anschluss wieder herzustellen, mussten sich dabei aber immer wieder brandgefährlicher Gästekonter erwehren. In der 26. Minute konnte Eriksson Pietta nur per Stockschlag am Torschuss hindern und musste folgerichtig auf die Strafbank. Zweimal zog Akdag gefährlich von der blauen Linie ab, doch die Versuche wurden abgewehrt. Auch ein Schlagschuss von Meyers wurde eine Beute von Jenike im Gästetor. Dann kam Sofron aus kurzer Distanz an die Scheibe, doch wieder war Jenike da und wehrte den Schuss des Ungarn ab. Als dann ein Méthot-Schlagschuss knapp vorbei strich war die Überzahlchance vergeben. In der Folge war Nürnberg vor allem darauf bedacht, die Führung zu verteidigen und versuchte, im eigenen Drittel stabil zu stehen. Die Pinguine hatten folglich Mühe, sich durch die gegnerischen Reihen zu kombinieren. Die Ice Tigers hielten vor allem die eigene blaue Linie sehr gut, so dass die Schwarz-Gelben ein ums andere Mal ins Abseits liefen. Doch in der 38. Minute dann dennoch die Chance, als man nach Strafzeit Rupprich einmal mehr in Überzahl agieren konnte. Und diese Gelegenheit ließ man sich nicht entgehen. 27 Sekunden der Strafe waren abgelaufen, da zog Meyers von der blauen Linie ab und schoss mit seinem ersten Saisontreffer zum 2:4 ein. Sekunden später die nächste Schussgelegenheit des Kapitäns, doch diesmal konnte Jenike abwehren. So ging es mit einem 2:4 in die zweite Pause.
Der letzte Abschnitt war gerade 20 Sekunden alt, da stand plötzlich Reinprecht ganz allein vor Duba, doch der parierte und hielt sein Team so im Spiel. Die Pinguine übernahmen danach sofort das Kommando und schnürten die Gäste im eigenen Drittel ein. In der 44. Minute setzte sich Driendl schön durch, verzog dann aber im Abschluss deutlich. Eine Minute später später die nächste große Chance, als Clark allein durch war, Jenike aber nicht überwinden konnte. Wieder Sekunden darauf kam Pietta in zentraler Position an den Puck, bediente am langen Eck Courchaine, doch Jenike wehrte dessen Versuch mit letzter Not ab. Und so kam es wie so oft: Wer die Chancen nicht verwandelt, der bekommt das Tor. Akdag verlor im eigenen Drittel die Scheibe und Reinprecht stand allein vor dem Tor und schoss unter Dubas Schoner hindurch zum 2:5 ein (46.). Bei den Gästen funktionierte jetzt alles, bei den Pinguinen nicht mehr viel und so bekam in der 49. Minute Jaspers einen langen Pass, ging allein auf Duba zu und zog vom Bullykreis ab. Sein Schlagschuss schlug unhaltbar im Winkel ein. Eine Zeigerumdrehung später bekamen die Pinguine in Persona Schymainski die zweite Strafe des Spiels. Und wieder zappelte die Scheibe im Netz. Pollock hatte aus zentraler Position unhaltbar abgezogen (51.). Zwar versuchten die Gastgeber in der Folge weiter, Ergebniskosmetik zu betreiben, doch ob des klaren Ergebnisses fehlte es naturgemäß an Selbstvertrauen und mentaler Frische. So plätscherte die Spielzeit herunter. Doch 7 Sekunden vor dem Ende biss man dennoch zu. Sofron schoss aus kurzer Distanz, Jenike wehrte ab, doch Pietta drückte den Puck zum Endstand von 3:7 über die Linie.
Damit rutschen die Pinguine in der Tabelle auf den dritten Platz ab, bleiben aber punktgleich mit den jetzt zweitplatzierten Ice Tigers.
Veröffentlicht am 01. Dezember 2013
Quelle:www.krefeld-pinguine.de


7:3-Sieg in Krefeld: Ice Tigers auf Platz 2!
Nach dem Derbysieg gegen den EHC Red Bull München wollten die THOMAS SABO Ice Tigers auch beim Tabellenzweiten aus Krefeld punkten. Mit David Elsner, dafür ohne Yan Stastny und Tyler Weiman trat die Mannschaft von Tray Tuomie bei den Pinguinen an und zeigte von Beginn an eine äußerst konzentrierte und abgeklärte Vorstellung. Zwar musste David Printz schon in der 2. Minute auf die Strafbank, die erste Unterzahlsituation überstanden die Ice Tigers aber schadlos. Genau wie das zweite Powerplay in der 7. Minute, als Brett Festerling auf der Strafbank saß. Zwar jubelten die Krefelder Spieler und Fans nach einem Schuss von Adam Courchaine schon, nach Studium der Videobilder erkannten die Schiedsrichter den Treffer allerdings wegen einess Torraumabseitses nicht an. In der 11. Minute machten es die Ice Tigers auf der anderen Seite besser und gingen durch Jason Jaspers mit 1:0 in Führung. Nachdem Marco Pfleger und Yasin Ehliz schnell kombinierten, kam der Pass punktgenau in den Lauf von Jaspers, der Lukas Lang im Krefelder Tor noch austanzte und den Puck flach über die Linie schob. Sekunden später hatte Steven Reinprecht aus kurzer Distanz die nächste Möglichkeit, diesmal blieb Lang aber der Sieger. Das jedoch nur bis zur 16. Minute. In Überzahl kombinierten die Ice Tigers glänzend über Evan Kaufmann und Connor James, Brett Festerling wurde freigespielt und jagte den Puck per Direktschuss ins Kreuzeck - 2:0 für Nürnberg.
Nur 32 Sekunden später durften die etwa 25 mitgereisten Nürnberger Fans schon wieder jubeln, als Patrick Reimer zum 3:0 traf. Steven Reinprecht eroberte den Puck hinter dem Tor von Lukas Lang und spielte dort so schnell quer, dass Lang noch in die andere Richtung blickte, als Reimer ihm den Puck schon per Bauerntrick ins Tor gelegt hatte. In der 20. Spielminute hätte Marvin Krüger beinahe das vierte Tor nachgelegt, von David Elsner perfekt bedient, legte er den Puck aber freistehend am Tor vorbei. Als Ryan Caldwell kurz vor Ende des ersten Drittels eine Strafzeit bekam, nutzten die Pinguine diese Chance aus und verkürzten durch Andreas Driendl auf 1:3. Nach nur 78 Sekunden im Mittelabschnitt war der alte Abstand aber schon wieder hergestellt. Tim Schüle leitete sein zweites Saisontor mit einem schnellen Pass auf Connor James selbst ein. Im Krefelder Drittel bekam er den Puck von James zurück und überwand Lang mit einem ansatzlosen Handgelenkschuss zum 4:1. Krefeld wechselte nun den Torhüter, fortan stand Tomas Duba zwischen den Pfosten. Beinahe hätte dieser schon schnell hinter sich greifen müssen, ein Schuss von Marcus Weber ging aber knapp vorbei. In der Folge waren die Ice Tigers durch Verletzungen von Steven Regier und Ryan Caldwell zu Umstellungen gezwungen, schafften dies aber mit Bravour. Zwar kamen die Pinguine in der 38. Minute durch Josh Meyers' Schuss von der blauen Linie in Überzahl noch einmal auf 4:2 heran, im letzten Drittel legten die Ice Tigers aber sofort wieder nach.
Nach einer Riesenchance für Adam Courchaine, die Andreas Jenike glänzend parierte, kämpfte sich Yasin Ehliz im Krefelder Drittel hinters Tor und brachte die Scheibe nach vorne, wo Patrick Reimer goldrichtig stand und zu seinem zweiten Treffer des Spiels vollendete - 5:2 (46.). Es war ein merklicher Bruch im Spiel der Pinguine, deren Moral nun gebrochen schien. Allerdings nicht die ihrer Fans, die weiterhin sangen und klatschten und ihrer Mannschaft den Respekt zollten, den sie nach fünf Siegen in Folge verdient hatte. Den Ice Tigers war das allerdings herzlich egal. Jason Jaspers hämmerte in der 49. Minute einen Schlagschuss zum 6:2 in den Winkel, keine zwei Minuten später stand es nach einem Tor von Jame Pollock schon 7:2. In Überzahl wurde Pollock über Connor James und Evan Kaufmann wunderbar freigespielt und schlenzte den Puck von der blauen Linie ins lange Eck. Während sowohl die Krefelder als auch die mitgereisten Nürnberger Fans feierten, erzielte Daniel Pietta sieben Sekunden vor Schluss das letzte Tor des Spiels. Damit gewannen die Ice Tigers in überzeugender Manier mit 7:3 in Krefeld und springen in der Tabelle wieder auf Platz 2.
Stimmen zum Spiel:
Tray Tuomie: Hier war heute eine Wahnsinnsstimmung. Es ist immer schwer, Krefeld zu schlagen. Wir hatten Glück, dass das erste Krefelder Tor nicht gezählt hab. Wir hatten heute das Glück, dass wir die Tore immer zum richtigen Zeitpunkt geschossen haben.
Rick Adduono: Wir haben heute gut angefangen. Dass das erste Tor nicht gegeben wurde, war die richtige Entscheidung der Schiedsrichter. Ich kann mich heute nicht genug bei den Fans bedanken. Die Emotionen haben gezeigt, um was es bei den Krefeld Pinguinen geht.
Veröffentlicht am 01. Dezember 2013
Quelle:www.icetigers.de





Teilen