2013-03-28 PO Eisbären Berlin vs. Hamburg Freezers 3:2 (1:0/1:0/1:2)

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Statistik

Eisbären Berlin vs. Hamburg Freezers
DEL Spiel 5 - Viertelfinale. Spieltag - 28.03.2013 - 19:30 Uhr - O2 World Berlin
vs.
3:2 (1:0/1:0/1:2)
Tore 1. Drittel
Eisbären Berlin Tor:Vincent Schlenker, Assists:Corey Locke, André Rankel 3:00
Tore 2. Drittel
Eisbären Berlin Tor:T.J. Mulock, Assists:André Rankel 38:10
Tore 3. Drittel
Hamburg Freezers Tor:Matt Pettinger, Assists:Colin Murphy 45:02
Hamburg Freezers Tor:Daniel Nielsen, Assists:Rob Collins 55:02
Eisbären Berlin Tor:Jens Baxmann, Assists:(ohne Assists) 59:59
Verlängerung/Penaltyschießen
-


Strafen 1. Drittel
Eisbären Berlin - André Rankel - (Haken) 2 Min. - 0:29
Eisbären Berlin - Constantin Braun - (Beinstellen) 2 Min. - 7:15
Hamburg Freezers - Thomas Dolak - (Haken) 2 Min. - 8:03
Hamburg Freezers - Julian Jakobsen - (Haken) 2 Min. - 15:37
Strafen 2. Drittel
Hamburg Freezers - Julian Jakobsen - (Haken) 2 Min. - 26:01
Hamburg Freezers - David Wolf - (Behinderung) 2 Min. - 34:34
Eisbären Berlin - Barry Tallackson - (Beinstellen) 2 Min. - 38:25
Strafen 3. Drittel
Eisbären Berlin - André Rankel - (Haken) 2 Min. - 49:56
Hamburg Freezers - Nico Krämmer - (Beinstellen) 2 Min. - 57:06
Strafen Verlängerung
-


Spielzusammenfassung
Teams
Strafminuten 8 10
Schüsse 33 35
Bullys - -
Powerplay 0-5 0-4
Penalty Killing 100% 100%
Schiedsrichter Florian Zehetleitner , Lars Brüggemann
Linesmen Nikolaj Ponomarjow , Sirko Hunnius
Zuschauer 13.700


Spielbericht

Drei zu Zwei
Vor 13.700 Zuschauern in der o2 World Berlin entschieden die Eisbären Berlin das fünfte Aufeinandertreffen mit den Hamburg Freezers mit 3 zu 2 für sich.
Die Fans beider Teams sahen ein gutes erstes Drittel ihrer Stars. Die Berliner wirkten sehr fokussiert und hatten sich schnell erste Chancen. Vincent Schlenker nutzte eine dieser erwähnten Möglichkeiten. André Rankel setzte sich stark an der Bande durch und kickte den Puck zu Corey Locke. Der Stürmer mit der Nummer 23 hatte zwar die Chance, selber zu verwandeln, entschied sich dann aber für einen Pass zu Schlenker, der keine Probleme hatte, ins halbleere Tor einzuschieben. Zwar sollten keine weiteren Tore in diesem ersten Drittel folgen, doch den Hausherren merkte man deutlich an, dass sie das heutige Spiel in eigener Halle nicht so einfach herschenken wollten. In den verbleibenden Minuten erspielten sich beide Teams einige Chancen, aber zu mehr als dem schon erwähnten einen Treffer reichte es nicht. Besonders hervorzuheben sollte man durchaus die Verteidigung der Berliner, zweikampfstark und gesunde Aggressivität zeichneten diese bislang aus.
Die ersten fünf bis acht Minuten des zweiten Drittels gehörten klar den Gästen aus der Hansestadt Hamburg. Die Hausherren ließen sich ein ums andere Mal ins eigene Verteidigungsdrittel drängen und sorgten so für das Aufbäumen der Freezers. Die Berliner fanden dann aber wieder besser ins Spiel und kamen zu einigen sehenswerten Chancen. Eine weitere Drangphase der Hamburger wurde jäh in der 39. Minute von TJ Mulock unterbrochen. Der Berliner Stürmer profitierte von einem guten Forechecking André Rankels. Der Kapitän der Berliner erarbeitete sich den Puck an der Bank der Freezers und schickte Mulock in die Spur. Berlins bester Stürmer der Hauptrunde ließ dann auch Treutle im Hamburger Tor keine Chance. Platziert setzte er den Puck mit der Rückhand unter die Latte ins Tor. Den Hamburgern war anzumerken, dass dieser Treffer weh tat. Im Pauseninterview fand Julian Talbot viel Lob für das ganze Berliner Team, welches sich genau am „Game-Plan“ hielt.
Zu Beginn des dritten Drittels hatten die Berliner noch 26 Sekunden Unterzahl zu überstehen. Dies gelang und die Eisbären legten sofort wieder den Vorwärtsgang ein. In der sechsten Minute wurde der Vorwärtsdrang der Eisbären zur ungewollten Vorlage für die Gäste. Eben scheiterte noch Mads Christensen mit seinem Torschussversuch, da starteten die Gäste zum Konter. Colin Murphy leitete diesen Konter gekonnt ein. Er fuhr ins Eisbären-Drittel und legte dort angekommen für den mitgelaufenen Pettinger ab. Die Nummer 22 der Freezers schoss auf Höhe des Bullykreises aufs Tor und brachte den Puck an der langen Ecke vorbei an Zepp zum Anschlusstreffer. Und die Hamburger witterten ihre Chance, zurück ins Spiel zu kommen. In der 52. Minute zum Beispiel schnürten sie die Berliner so dermaßen ein, dass die Eisbären große Mühe hatten, die Gäste vom Tor fernzuhalten. Anschließend folgte ein Gerangel vor Zepp. Der Schiedsrichter pfiff und deutete an, den Videobeweis zu bemühen. Nach Studium der Videobilder entschieden sie auf kein Tor und doch konnten die Hanseaten einige Minuten später über den Ausgleich jubeln. Daniel Nielsen nutzte eine sich ihm bietende Chance zum 2:2, in der die Eisbären zu nachlässig in der Verteidigung agierten. Den Berlinern bot sich zwar noch ein Überzahlspiel, um das Endergebnis auf 3 zu 2 stellen, doch im Powerplay wollte es heute nicht für die Berliner klappen. Als sich die anwesenden Fans und Spieler eigentlich schon auf die nächste Verlängerung einstellten, kam der Auftritt von Jens Baxmann. Quasi mit der Schlusssirene traf er zum 3:2-Sieg für die Berliner, für die Vorlage sorgte wieder André Rankel. Die Gäste aus Hamburg reklamierten zwar noch einige Minuten danach bei den Schiedsrichtern, doch diese blieben bei ihrer Entscheidung, dass der Puck vor der Sirene die Torlinie überquerte.
Veröffentlicht am 28. März 2013
Quelle:www.eisbaeren.de


NACH STRITTIGEM TREFFER IN DER SCHLUSSSEKUNDE: HAMBURG UNTERLIEGT IN BERLIN
In der fünften Partie der Viertelfinalserie haben die Hamburg Freezers bei den Eisbären mit 2:3 (0:1, 0:1, 2:1) verloren. Dabei erzielten die Eisbären mit der Schlusssirene den Siegtreffer. Die Torschützen auf Seiten der Freezers waren Matt Pettinger und Daniel Nielsen.
Vor 13.700 Zuschauern in der o2 World Berlin gerieten die Freezers bereits nach wenigen Minuten durch einen Treffer von Schlenker (4.) mit 0:1 in Rückstand. Fortan fanden die Hamburger besser in die Begegnung, konnten die Berliner Führung jedoch nicht mehr vor der Pause ausgleichen. Im zweiten Durchgang spielte das Laporte-Team von Beginn an druckvoll und drängte auf den Ausgleich, verpasste es jedoch, sich zwingende Tormöglichkeiten zu erspielen. Stattdessen nutzten die Berliner kurz vor Drittelende eine Unachtsamkeit der Gäste zu einem Kontertreffer durch T.J. Mulock (39.).
Die Freezers suchten auch im dritten Durchgang den Weg nach vorne und wurden in der 46. Minute durch den 1:2-Anschlusstreffer belohnt: Matt Pettinger traf auf Vorlage von Colin Murphy. Weiter hatten die Hamburger mehr von der Partie und erzielten durch Daniel Nielsen (56.) den 2:2-Ausgleich. Mit der Schlusssirene traf Jens Baxmann (60.) ins Tor der Freezers. Während die Berliner jubelnd das Eis verließen, waren die Hamburger der Ansicht, dass der Treffer nach Ablauf der regulären Spielzeit erzielt wurde. Da die Schiedsrichter den Videobeweis in dieser Situation nicht heranziehen konnten und zuvor auf Tor entschieden hatten, zählte der Treffer. Somit ging der Titelverteidiger in der Best-Of-Seven-Serie mit 3:2 in Führung.
STIMMEN ZUM SPIEL
Benoît Laporte (Trainer Hamburg Freezers): „Wir waren die deutlich bessere Mannschaft. Wir haben um jeden Zentimeter gekämpft. Sicher haben wir auch Fehler gemacht. Aber so eine Entscheidung in so einem wichtigen Spiel darf nicht über Sieg oder Niederlage entscheiden.“
Matt Pettinger (Hamburg Freezers): „Das ist unfassbar frustrierend. Ich hab so etwas noch nicht erlebt. Es ist für mich nicht zu verstehen, dass man so eine knappe Entscheidung nicht per Videobeweis überprüfen kann. Daran muss etwas geändert werden. Das darf in einer Liga wie der DEL nicht passieren. Uns bleibt jetzt nichts anderes übrig, als uns auf Samstag zu konzentrieren und dann das siebte Spiel zu erzwingen.“
Christoph Schubert (Kapitän Hamburg Freezers): „Ich glaube, dass die Sirene zu hören war, bevor der Puck im Tor war. Wenn alle vier Referees anderer Meinung sind, kann man daran nichts ändern. Wir waren über das Spiel betrachtet die deutlich bessere Mannschaft. Dass man dann auf diese Weise verliert und das nicht einmal nachgeprüft werden kann, ist unfassbar.“
Veröffentlicht am 28. März 2013
Quelle:www.hamburg-freezers.de





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