2012-08-17 ET Eisbären Berlin vs. HC Plzeň 1929 6:4 (3:0/3:3/0:1)

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Statistik

Eisbären Berlin vs. HC Plzeň 1929
European Trophy -. Spieltag - 17.08.2012 - 19:30 Uhr - O2 World Berlin
vs.
6:4 (3:0/3:3/0:1)
Tore 1. Drittel
Eisbären Berlin Tor:Dominik Bielke, Assists:Vincent Schlenker, Henry Haase 14:55
Eisbären Berlin Tor:Frank Hördler, Assists:T.J. Mulock, André Rankel 16:19
Eisbären Berlin Tor:Julian Talbot, Assists:Barry Tallackson, Florian Busch 18:07
Tore 2. Drittel
Eisbären Berlin Tor:Julian Talbot, Assists:Matt Foy, Barry Tallackson (Überzahltor) 21:56
Eisbären Berlin Tor:Daniel Weiß, Assists:Mark Katic, Henry Haase 24:00
Eisbären Berlin Tor:T.J. Mulock, Assists:André Rankel, Jimmy Sharrow (Unterzahltor) 26:54
HC Plzeň 1929 Tor:Ondrej Kratena, Assists:Vojtech Mozik (Unterzahltor) 37:32
HC Plzeň 1929 Tor:Vaclav Pletka, Assists:Michal Dvorak, Vojtech Mozik 38:21
HC Plzeň 1929 Tor:Jan Kovar, Assists:Milan Gulas, Jiri Hanzlik 39:29
Tore 3. Drittel
HC Plzeň 1929 Tor:Jakub Jerabek, Assists:Dan Ruzicka 59:14
Verlängerung/Penaltyschießen
-


Strafen 1. Drittel
HC Plzeň 1929 - Tomas Frolo - (Check gegen Kopf & Nacken) 5 Min. - 2:16
HC Plzeň 1929 - Tomas Frolo - (Spieldauerdisziplinarstrafe) 20 Min. - 2:16
Eisbären Berlin - Mark Katic - (Beinstellen) 2 Min. - 5:36
HC Plzeň 1929 - Tomas Slovak - (Beinstellen) 2 Min. - 10:18
Strafen 2. Drittel
HC Plzeň 1929 - Vojtech Mozik - (Halten) 2 Min. - 21:12
Eisbären Berlin - Mads Christensen - (Halten des Stocks) 2 Min. - 32:03
HC Plzeň 1929 - Vaclav Pletka - (Behinderung) 2 Min. - 36:15
HC Plzeň 1929 - Nicholas Johnson - (Hoher Stock) 2 Min. - 39:56
Strafen 3. Drittel
HC Plzeň 1929 - Vaclav Pletka - (Disziplinarstrafe) 10 Min. - 49:07
HC Plzeň 1929 - Jiri Hanzlik - (Stockschlag) 2 Min. - 49:52
Eisbären Berlin - Florian Busch - (Übertriebene Härte) 2 Min. - 59:43
HC Plzeň 1929 - Tomas Vlasek - (Übertriebene Härte) 2 Min. - 59:43
Strafen Verlängerung
-


Spielzusammenfassung
Teams
Strafminuten 6 47
Schüsse 31 34
Bullys - -
Powerplay -
Penalty Killing -
Schiedsrichter Marcus Brill , Carsten Lenhart
Linesmen
Zuschauer 7.200


Spielbericht

Erfolgreicher Auftakt: 6:4 Sieg über HC Plzeň 1929
Das erste Drittel begann recht rasant, bereits in der ersten Spielminute kamen die Gäste aus Plzen zu ihrem ersten Torschuss. Gut eine Minute später musste dann Plzens Verteidiger Tomas Frolo vorzeitig duschen gehen. In einem Zweikampf mit Daniel Weiß setzte er seinen Schläger zu hoch an und traf den Berliner im Gesicht. Das Schiedsrichtergespann entschied dann auf Spieldauer-Disziplinarstrafe wegen Hohen Stocks mit Verletzungsfolge. In den folgenden Minuten kamen die Hausherren zwar zu einigen Chancen, aber wirklich zwingend war keine davon. Als in der 6. Minute Neuzugang Mark Katic wegen Beinstellens vom Eis musste, hatte sich die Überzahlmöglichkeit der Eisbären erledigt. In der Folge kamen die tschechischen Indianer immer besser ins Spiel, Pacel Sedlacek stand auf einmal neben Zepp und versuchte per Rückhand, die Scheibe unter die Latte zu schießen – der Puck ging dann aber darüber. Es folgten die Eisbären-Minuten: In der 15. Minute war es Vincent Schlenker, der einen Bielke-Schuss ins Tor abfälschte. Verteidiger Frank Hördler legte dann in der 17. Minute nach: Mit etwas Glück konnte er den Puck an Adam Svoboda vorbei ins Tor schieben. Den letzten Treffer im ersten Durchgang erzielte der Mann, der der letzte Torschütze des DEL-Finals 2012 war. Julian Talbot schloss eine schöne Kombination zwischen Barry Tallackson und Florian Busch erfolgreich ab.
Der European Trophy Sieger von 2010 legte auch nach der 18 minütigen Pause weiter zu. Nach 2:56 gespielten Minuten nutzten die Berliner das erste Mal ein sich bietendes Powerplay: Julian Talbot traf nach Zuspiel von Florian Busch zum 4:0. Eine Minute und vier Sekunden später jubelte wiederum der Berliner Anhang. Die Eisbären zogen vors Tor der Gäste und spielten sich den Puck unbedrängt zu. Mark Katic sah den sich freilaufenden Daniel Weiß und passte auf die Nummer 57, dieser traf das halbleere Tor. Gäste-Trainer Milan Razym erlöste daraufhin seinen Torhüter Svoboda und wechselte ihn aus. Dieser Wechsel verfehlte seine Wirkung nicht. In der 26. Minute stürmte Tomas Vlasak allein auf Zepp zu, aber sein Abschluss landete am Pfosten. In der 34. Minute konnte TJ Mulock gar in Unterzahl auf ein komfortables 6:0 erhöhen. Wer nun dachte, dass die Gäste die Köpfe hängen lassen würden, der wurde schnell eines Besseren belehrt. Die Indianer aus Plzen kamen innerhalb von 2 Minuten auf 3:6 heran. Für den tschechischen Vorrunden-Zweitplatzierten der letzten Saison trafen Kratena (38.), Lev (39.) und Kovar (40.). Den Eisbären war anzumerken, dass die Pause zur rechten Zeit kam.
Das letzte Drittel begann mit einer 1:56 minütigen Überzahl für die Gastgeber, Zählbares sprang hierbei aber nicht heraus. Beide Teams waren bemüht, in ihrer Abwehr alles richtig zu machen und den Gegner wenn möglich zu Fehlern zu zwingen. So erspielten sich beide Teams im Spielverlauf gute Chancen, aber beide Torhüter und ihre Vorderleute machten ihre Arbeit. Für die Eisbären debütierte sogar Maximilian Faber, der die Lücke, die der verletzte Frank Hördler hinterließ, gut ausfüllte. 46 Sekunden vor Ende der Partie traf Jakub Jerabek per Schlagschuss aus der zweiten Reihe. Dann wurde es doch noch einmal hitzig auf dem Eis. Auf der Uhr waren noch 17 Sekunden zu sehen, da tauschten sich beide Teams vor Zepp noch ein paar Nettigkeiten aus. In der Folge mussten Florian Busch auf Berliner Seite und Tomas Vlasak auf Plzens Seite auf die Strafbank. Dies bildete auch den Schlusspunkt dieser Partie.
Veröffentlicht am 17. August 2012
Quelle:www.eisbaeren.de





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