2012-04-15 PO Eisbären Berlin vs. Adler Mannheim 2:0 (0:0/0:0/2:0)

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Statistik

Eisbären Berlin vs. Adler Mannheim
DEL Finale - 1. Spieltag - 15.04.2012 - 14:30 Uhr - O2 World
vs.
2:0 (0:0/0:0/2:0)
Tore 1. Drittel
keine Tore
Tore 2. Drittel
keine Tore
Tore 3. Drittel
Eisbären Berlin Tor:Mads Christensen, Assists:Barry Tallackson, Darin Olver 40:29
Eisbären Berlin Tor:Richie Regehr, Assists:(ohne Assists) (Überzahltor) 51:17
Verlängerung/Penaltyschießen
-


Strafen 1. Drittel
Adler Mannheim - Christoph Ullmann - (Stockschlag) 2 Min. - 6:08
Adler Mannheim - Mike Glumac - (Behinderung) 2 Min. - 13:44
Strafen 2. Drittel
Eisbären Berlin - Jon Sim - (Haken) 2 Min. - 21:32
Eisbären Berlin - Barry Tallackson - (Haken) 2 Min. - 32:03
Adler Mannheim - Ken Magowan - (Beinstellen) 2 Min. - 32:31
Adler Mannheim - Nikolai Goc - (Stock-Check) 2 Min. - 37:09
Strafen 3. Drittel
Eisbären Berlin - Sven Felski - (Zu viele Spieler auf dem Eis) 2 Min. - 41:17
Eisbären Berlin - Constantin Braun - (Spielverzögerung) 2 Min. - 42:10
Adler Mannheim - Christoph Ullmann - (Stockschlag) 2 Min. - 48:48
Adler Mannheim - Jaime Sifers - (Halten des Stocks) 2 Min. - 44:07
Adler Mannheim - Chris Lee - (Stock-Check) 2 Min. - 46:54
Adler Mannheim - Yanick Lehoux - (Haken) 2 Min. - 50:54
Adler Mannheim - Nikolai Goc - (Übertriebene Härte) 2 Min. - 56:17
Strafen Verlängerung
-


Spielzusammenfassung
Teams
Strafminuten 8 14
Schüsse 44 37
Bullys 43 (57%) 32 (43%)
Powerplay 1-9 0-4
Penalty Killing 100% 88,9%
Schiedsrichter Roland Aumüller , Daniel Piechaczek
Linesmen Thomas Gemeinhardt , André Schrader
Zuschauer 14.200


Spielbericht

Eins zu Null
Die Eisbären Berlin besiegten die Adler Mannheim vor 14200 Zuschauern in der damit ausverkauften o2 World Berlin mit 2:0.
Die Berliner mussten zwar auf Florian Busch verzichten, konnten aber wieder auf Verteidiger Dominik Bielke zurückgreifen, der nach einem überstandenen Kreuzbandriss sein Comeback in der vierten Sturmreihe gab. Beide Teams zeigten, was sie auch schon in der Vorrunde auszeichnete: schnelles und offensives Eishockey. Die Hausherren erspielten sich einen leichten Vorteil und brachten den Puck gezielter und zwingender aufs Tor. Freddy Brathwaite im Mannheimer Tor tat sich ein ums andere Mal mit spektakulären Aktionen hervor. Auch zwei Powerplays des Vorrundenprimus konnten am torlosen Ausgang des ersten Drittels nichts ändern. Selbst der zweite Spielabschnitt änderte nichts am torlosen Zwischenergebnis. Die Eisbären erhöhten zwar punktuell den Druck aufs Tor, aber Brathwaite sowie sein gegenüber Rob Zepp hielten ihren Arbeitsplatz sauber. Trotz der fehlenden Torerfolge sahen die Zuschauer bis dahin ein hochklassiges erstes Finalspiel.
Der dritte Durchgang war gerade 29 Sekunden alt, da erzielte Mads Christensen das 1:0. Barry Tallackson passte vors Tor und der Puck sprang von Christensens Schlittschuh hinein. Die Adler zeigten sich wenig beeindruckt und suchten ebenfalls ihre Chancen im Abschluss, dies aber bis dahin ohne Fortune. In der 51. Minute musste dann Mannheims Yanick Lehoux auf die Strafbank. 23 Sekunden danach war es Richie Regehr, der Fred Brathwaite zum zweiten Mal überwinden konnte. Durch die weiterhin konzentrierte Abwehrarbeit der Berliner kamen die Gäste aus der Kurpfalz zu keinem Torerfolg mehr.
Veröffentlicht am 15. April 2012
Quelle:www.eisbaeren.de


Adler verlieren das erste Finale mit 0:2
Mit zwei Toren im letzten Drittel gewannen die Berliner Eisbären das erste Finalspiel um die Deutsche Meisterschaft am Sonntag mit 2:0, Christensen und Regehr erzielten die Tore für Berlin. Am Mittwoch treten beide Teams zum zweiten Match in Mannheim an.
Ausgeglichen gestalteten die beiden Teams das erste Drittel, was die Spielanteile und die Torschüsse angeht. Die beiden Keeper Fred Brathwaite und Rob Zepp parierten, was auf ihr Tor kam. Doch Unhaltbare waren kaum dabei in den ersten zwanzig Minuten, dazu war das Match zu sehr von Taktik geprägt. Keine der beiden Mannschaften drehte zu stark auf, um das Risiko von Kontern zu vermeiden.
Bei Frank Hördlers Torschuss in der vierten Minute musste Adler-Torhüter Fred Brathwaite nachfassen, kurz darauf erwischte auf der Gegenseite Frank Mauer nach einem 3:2-Konter die Scheibe neben dem Tor nicht mehr richtig und verpasste die Führung für die Adler. Wieder eine Minute später kam Berlins Barry Tallackson plötzlich völlig frei zum Schuss, verfehlte das Adler-Gehäuse aber. Nach einem Abspielfehler der Eisbären im eigenen Drittel passte Lehoux geschickt zum freien Ronny Arendt, doch dessen Schuss fand den Weg durch das Gewühl vor dem Tor der Hausherren nicht (10. Minute). Etwas Glück hatten die Adler, dass Darin Olver in der 17. Minute den Puck vor dem Adler-Tor zwischen die Beine gespielt bekam und so Freddy Brathwaite schneller die Hand drauf hatte, als Olver die Scheibe mit dem Schläger unter Kontrolle bekam.
Im zweiten Drittel übernahmen die Adler etwas mehr die Initiative und beschäftigten Rob Zepp mit einigen Torschüssen in den ersten zehn Minuten des Mittelabschnitts. Die beste Torgelegenheit der Adler hatte Steve Wagner in der 34. Minute, als die Adler bei Vier gegen Vier einen Konter auf das Tor der Eisbären fuhren. Doch auch hier hielt Zepp. Fast im Gegenzug hatte T.J. Mulock die Führung für Berlin auf dem Schläger – Brathwaite blieb Sieger.
Gleich zu Beginn des Schlussdrittels spielte Barry Tallackson die Scheibe scharf auf das Tor der Adler, wo Mads Christensen in die Scheibe rutschte und über die Linie beförderte. Nach Studium der Videobilder gaben die Schiedsrichter das Tor zur 1:0-Führung der Eisbären. Bei den darauffolgenden Überzahlspielen der Adler waren die Adler gut, aber leider erfolglos. Dafür kassierten die Adler in der Folgezeit fünf Strafen in Folge. Mit den Strafen machten sie zunächst ein eigenes Powerplay zunichte, ermöglichten dann Richie Regehrs Treffer zum 2:0 (52.) und nahmen sich anschließend die Chance zur Aufholjagd. Auch mit sechs Feldspielern in den letzten eineinhalb Minuten gelang der Mannschaft von Trainer Harold Kreis kein Treffer mehr.
Veröffentlicht am 15. April 2012
Quelle:www.adler-mannheim.de





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